Perfmatters richtig verwenden

Perfmatters ist neben dem Asset CleanUp Pro Plugin von Gabe Livan eines der beiden am häufigsten eingesetzten Plugins, um die WordPress Performance ordentlich zu erhöhen.

Grundsätzlich muss jeder selbst entscheiden, welches Plugin er verwendet, ich selbst setze aber auf Perfmatters, weil mir die Benutzung leichter fällt.

Es gibt auch andere Plugins, die einem das Optimieren der WordPress Optionen und Funktionen erlauben, aber die oben genannten haben eine ausgezeichnete Dokumentation, exzellenten Support und werden regelmäßig aktualisiert. Gerade bei einem kritischen Bereich wie der Performanceoptimierung, wo sich regelmäßig etwas ändert, sind regelmäßige Updates wichtig – und die bietet nicht jedes Plugin.

Hinweis: wenn du den OxygenBuilder (eher für Entwickler) verwendest oder den Breakdance Builder (sehr gut für jedermann), dann sind einige der Optimierungsmöglichkeiten dort direkt und ohne Plugin verfügbar. Aber nicht alle und auch (derzeit zumindest) nicht der Skript Manager, mit dem du selektiv entscheiden kannst, welche Skripte, die du noch am Laufen hast, auf welchen Seiten der Webseite überhaupt ausgeführt werden sollen.

Nachdem wir das aus der Welt geschafft haben hier also die Optionen von Perfmatters:

Hinweis: dieser Leitfaden soll helfen, die Optionen von Perfmatters zu verstehen. Für die Richtigkeit wird keine Haftung übernommen und für die Folgen, bzw. ggf. Schäden der Optimierung ebenfalls nicht. Du bist für deine Seite selbst verantwortlich. Perfmatters bietet ausgezeichneten Support, den du in Anspruch nehmen kannst. Dieser Leitfaden ist mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt. Verwende nicht mehrere Optimierungsplugins gleichzeitig, die dasselbe tun.

Emojis deaktivieren

Risiko: Gering | Nutzen: Hoch

WordPress lädt deine JavaScript Bibliothek rein für Emojis. Wenn du diese Option deaktivierst, wird dieses JS nicht mehr geladen. Emojis werden aber von deinem Betriebssystem immer noch dargestellt. Auf meiner Seite sind Emojis deaktiviert. Trotzdem kannst du das hier 🙂 problemlos sehen.

Dashicons deaktivieren

Risiko: Gering | Nutzen: Hoch

Die meisten Anwender verwenden die Dashicons gar nicht. Die meisten Icons sind heutzutage als SVG abgespeichert. Wenn du diese Option deaktivierst, prüfe, ob auf deiner Seite irgendwo Fehler mit den Icons auftauchen. Dashicons zu deaktivieren ist aber für 85-90% aller Seiten problemlos machbar.

Embeds deaktivieren

Risiko: Gering | Nutzen: Gering

Diese Option deaktiviert die Vorschaukacheln, die man sonst zu sehen bekommt. Hat gewöhnlich keine Auswirkung auf die Vorschaubilder von YouTube. Die meisten Webseiten können diese Option gefahrlos deaktivieren.

XML-RPC deaktivieren

Risiko: Gering | Nutzen: Gering

Hat weniger mit Performance zu tun und mehr mit Sicherheit. Ein klein wenig Code, den du wahrscheinlich eh nicht benötigst, wird von der Webseite entfernt und das ist immer hilfreich. Solltest du Jetpack verwenden (was aktuell laut DSGVO eigentlich eh nicht geht), dann darfst du die Option nicht abschalten. Wenn du ein anderes Plugin hast, was die XML-PRC Schnittstelle nutzt, ebenfalls nicht. Prüfe deine Seite, falls du dir unsicher bist, aber in > 99% aller Fälle kann (und sollte) das gefahrlos deaktiviert werden.

jQuery Migrate entfernen

Risiko: Hoch | Nutzen: Hoch

Hierbei handelt es sich um eine Bibliothek, die dafür sorgt, dass „alter“ Webseitencode mit „neuem“ Webseitencode sprechen kann. Also wie jemand, der dafür sorgt, dass junge Menschen ältere Menschen verstehen. Vong dolmetschen her. Wenn du Plugins verwendest, die seit Jahren nicht aktualisiert wurden, die aber essenziell für deine Webseite sind, kann die Verwendung dieser Option riskant sein. Wenn aber alle deine Plugins aktuell sind, kannst du die Option gewöhnlich einschalten. Kontrolliere danach deine Seite. Wenn etwas kaputt gegangen ist, wirst du es sofort feststellen. Findest du nichts, ist höchstwahrscheinlich alles in Ordnung.

WordPress Version verbergen

Risiko: Gering | Nutzen: Gering

Diese Option entfernt 1 Zeile Code und zeigt im Quelltext nicht mehr an, welche Version von WordPress du verwendest. Kann problemlos aktiviert werden.

wlwmanifest Link entfernen

Risiko: Gering | Nutzen: Gering

WLW steht für Windows Live Writer. Du wusstest gar nicht, dass es das gibt und was er macht. Du hast nichts verpasst. Kannst du deaktivieren und sparst dir damit eine weitere Zeile Code.

RSD Link entfernen

Risiko: Gering | Nutzen: Gering

RSD steht für Really Simple Discovery. Entfernt eine weitere Zeile Code aus dem Quelltext und kannst du ebenfalls problemlos deaktivieren.

Shortlink entfernen

Risiko: Gering | Nutzen: Gering

Entfernt den Standard Permalink (z. B. „stollenfuehrung.de/?p=918“), der selbst dann noch mit aufgeführt wird, selbst wenn du eine andere Permalinkstruktur wie „Beitragsname“ oder „individuelle Struktur“ nutzt.

RSS Feeds deaktivieren

Risiko: Mittel | Nutzen: Mittel

Deaktiviert die RSS Feed Funktion deiner Seite. Wenn deine Seite nicht einfach nur statisch ist und du regelmäßig bloggst, dann lass diese Option besser in Ruhe. Feed Reader wie Feedly nutzen deinen RSS Feed für Leser, die deine Seite abonnieren wollen. Hast du aber eine rein statische (Firmen-) Webseite ohne regelmäßige Updates, dann kannst du diese Option deaktivieren.

RSS Feed Links entfernen

Risiko: Gering | Nutzen: Gering

Diese Option deaktiviert einfach den Link zu deinem RSS Feed. Wenn du die URL zu deinem Feed nicht verändert hast, ist sie immer unter (/feed) zu finden. Z. B. stollenfuehrung.de/feed/. Feedreader finden diesen Link automatisch. Ist bei dir unter dieser URL ein Feed zu finden (was der Standard ist), dann kannst du diese Option deaktivieren.

Self-Pingbacks deaktivieren

Risiko: Gering | Nutzen: Gering

In der Kommentarsektion deines Blogs findest du Trackbacks und Pingbacks. Wenn du von einem Blogbeitrag auf einen anderen innerhalb deiner Seite verweist, wird dort in den Kommentaren ein Link zurück angezeigt, was gewöhnlich nicht nötig ist. Wenn du diese Option ausschaltest, wird kein solcher Link erstellt. Self Pingbacks zu deaktivieren ist eher sinnvoll.

REST-API deaktivieren

Risiko: Mittel | Nutzen: Hoch

Einige Plugins nutzen die REST API wie z. B. Jetpack, Wordfence und einige Kontaktformulare. Viele der REST API Funktionen betreffen eher das Backend deiner Seite. Wenn du diese Funktion nutzt, teste deine Seite und insbesondere die Kontaktformulare, ob sie funktionieren.

REST-API-Links entfernen

Risiko: Mittel | Nutzen: Gering

Entfernt alle Hinweise auf die REST API. Wenn du die obige Option verwendest und alles läuft, kannst du auch diese hier aktivieren.

Google Maps deaktivieren

Risiko: Gering | Nutzen: Hoch

Nachdem Google Maps eh nur nach Einwilligung durch den Nutzer geladen werden darf (zumindest laut aktueller DSGVO), erübrigt sich diese Option eigentlich. Wenn du aber Google Maps trotzdem verwendest oder nicht der DSGVO unterworfen bist (bzw. GDPR, RODO etc.), dann aktiviere diese Option und lade Google Maps nur auf ausgewählten Seiten. Statt Google Maps tut es übrigens im Alltag entweder auch ein Hinweis mit einer Verlinkung auf Google Maps oder direkt die Nutzung von z. B. Leaflet Maps.

Anzeige der Passwortstärke deaktivieren

Risiko: Gering | Nutzen: Hoch

Kommt hauptsächlich auf WooCommerce Seiten zum Tragen und ist ein großes Skript, was nicht immer nur da geladen wird, wo es benötigt würde. Kann meistens gefahrlos deaktiviert werden, es sei denn, du gestaltest deine Loginseiten heftigst selbst. Und selbst dann läuft diese Option meistens ohne Probleme.

Kommentare deaktivieren

Risiko: Gering | Nutzen: Hoch

Sofern du keine Kommentare auf deiner Seite zulässt, schalte sie hiermit gleich ganz aus. Spart Codezeilen und macht damit die Seite insgesamt leichter.

Kommentar-URLs entfernen

Risiko: Gering | Nutzen: Gering

Deaktiviert die Möglichkeit für Nutzer, einen Link zu ihrer Seite zu hinterlassen. Hinweis: im Kommentartext ist das aber nach wie vor möglich, diese Option deaktiviert nur das Feld, welches WordPress von sich aus mitbringt.

Leeres Favicon hinzufügen

Risiko: Gering | Nutzen: Gering

Wenn du kein Favicon hochgeladen hast (meistens im Customizer), dann aktiviere diese Option. Hast du ein Favicon hochgeladen (sehr empfehlenswert), dann lass diese Option ausgeschaltet.

Remove Global Styles

Risiko: Gering | Nutzen: Hoch

WordPress hat mit den Duotone Features seit Version 5.9 einiges an Code hinzugefügt. Wenn du Duotone nicht nutzt, aktiviere diese Option, um die globalen Styles zu deaktivieren.

Heartbeat-API deaktivieren

Risiko: Gering | Nutzen: Hoch

Sofern du das nicht schon in einem Caching Plugin wie WP Rocket eingestellt hast, kannst du hier den Heartbeat deiner Seite reduzieren. Das ist nützlich für den Server. Viele Nutzer fahren mit der Option „Only allow when editing posts/pages“ sehr gut. Wird der Heartbeat schon durch ein anderes Plugin geändert, weißt dich Perfmatters darauf hin.

Heartbeat-API-Frequenz

Risiko: Gering | Nutzen: Gering

Ändert die Frequenz der Pings deines Servers. 60 Sekunden ist für die meisten Nutzer in Ordnung.

Limitiere Beitrags-Revisionen

Risiko: Gering | Nutzen: Mittel

Wenn du Beiträge schreibst, werden Revisionen angelegt. Wenn die nicht anderweitig reduziert oder regelmäßig gelöscht werden, kannst du hunderte oder tausende davon in deiner Datenbank schlummern haben. Stell sie auf 3 oder, wenn du vorsichtig bist, auf 10 ein.

Autosave-Intervall

Risiko: Gering | Nutzen: Gering

Die Zeitspanne, nach der deine Beiträge automatisch zwischengespeichert werden. 3 Minuten ist ein gut vertretbarer Wert.

Login URL

Risiko: Gering | Nutzen: Gering

Hier kannst du die Login-URL ändern. Dieser Ansatz folgt dem Gedanken „Security by Obscurity“. Da automatische Programme aber nicht umständlich die Login-URL stollenfuehrung.de/wp-login.php aufrufen, sondern anderweitig agieren, kannst du damit eher nur menschliche Übeltäter hinters Licht führen. Persönlich würde ich die Option nicht nutzen, aber es schadet nicht, wenn du dich damit sicherer fühlst (und noch weitere Sicherheitsmaßnahmen berücksichtigst).

Assets

Skript-Manager

Risiko: Hoch | Nutzen: Hoch

Der Skript Manager erlaubt dir, alle möglichen Skripte gezielt an- und auszuschalten. Wenn also z. B. die Skripte von GabPay auf deiner ganzen Seite geladen werden und du sie nur auf deiner Spenden-Seite brauchst, dann kannst du sie mit dem Skript Manger überall deaktivieren und nur auf der Spenden-Seite aktiv lassen. Geht mit allen Skripten, die geladen werden. Erfordert das anschließende Testen deiner Seite, um zu sehen, ob alles so läuft, wie es soll. Kann massive Performance bringen.

Mehr über den Skript Manager findest du in der offiziellen Doku.

Defer JavaScript

Risiko: Hoch | Nutzen: Hoch

Diese Option verlagert das JavaScript ans Ende des Waterfalls, wenn du auf Seiten wie GTmetrix deine Ladezeiten testest. Das kann die Werte verbessern und den „render blocking“ Fehler reduzieren oder beheben helfen. Könnte aber ggf. zu anderen Abhängigkeiten bei deiner Seite führen also unbedingt testen, wenn du es aktivierst. Benutzt du aber z. B. WP Rocket, kann es sein, dass du das dort eh schon nutzt.

Include jQuery

Risiko: Hoch | Nutzen: Hoch

jQuery ist eine große Datei. Diese Option könnte ein großes Performance-Plus bringen. Aber teste diese Einstellung ausführlich. Das Risiko ist hier nicht umsonst als hoch eingeschätzt.

Delay JavaScript

Risiko: Mittel | Nutzen: Hoch

Dies verzögert die Ausführung von JavaScript bis der Besucher mit der Webseite interagiert. Da Bots nicht mit deiner Seite interagieren, kannst du hiermit bessere Ergebnisse in den Tests wie GTmetrix erhalten. Nutzer werden davon normal nicht beeinträchtigt. Das Delay Timeout kann auf einige Sekunden gesetzt werden, damit das JavaScript nach einigen Sekunden trotzdem schon geladen wird, auch wenn der Besucher noch nicht mit der Seite interagiert hat. So ist alles schon fertig und sowohl Bots als auch Nutzer sind glücklich.

Remove Unused CSS

Risiko: Hoch | Nutzen: Hoch

Diese Einstellung ist nicht idiotensicher, also müssen eventuell einige Ausnahmen von Hand angelegt werden. Wenn man aber ungenutztes CSS entfernen kann, macht sich das deutlich bemerkbar. Wer diese Funktion nutzen möchte, sich aber insgesamt nicht sicher ist, kann es ausprobieren oder über WP Rocket aktivieren. Dort ist die Funktion inzwischen ausgereift.

Preloading

Enable Instant Page

Risiko: Gering | (gefühlter) Nutzen: Hoch

Kann immer aktiviert werden. Macht praktisch nichts für Bots (verbessert also auch nicht den Test in GTmetrix oder ähnlichen Werkzeugen), aber das Nutzererlebnis wird besser.

Preload

Risiko: Gering | Nutzen: Gering

Erlaubt dir, z. B. Schriftarten oder Bilder vorzuladen. Sie werden also im Waterfall z. B. bei GTmetrix ganz oben geladen und laden damit (mit) als erstes. Logos, wichtige Schriftarten etc. sollten als erstes mit geladen werden, damit es nicht zu hässlichen Lücken, Sprüngen oder Flickern kommt.

Preload Critical Images

Risiko: Gering | Nutzen: Mittel

Ähnlich dem Preload. Du kannst angeben, wie viele der Bilder, die ganz oben auf der Seite gezeigt werden, vorgeladen werden sollen. Ist für Headerbilder, Hero-Images oder das erste Beitragsbild nützlich. Die Anzahl der vorzuladenden Bilder kannst du angeben. Wird dir mit dem LCP Wert bei Tests wie Lighthouse oder GTmetrix helfen.

Preconnect & DNS-Prefetch

Risiko: Gering | Nutzen: Gering

Hilft, zu Drittanbietern (3rd Parties) zu verbinden, bzw. die Verbindung schneller aufzubauen. Wenn man Drittanbieter nutzt, sehr hilfreich.

Lazy Loading

Images

Risiko: Gering | Nutzen: Hoch

Empfehlenswerte Einstellung, da diese Option (derzeit) besser ist als das native Lazy Loading von WordPress. Lazy Loading lädt Bilder erst dann, wenn sie in den Sichtbereich des Besuchers kommen, statt alles auf einmal zu laden. Gut für die Suchmaschine und gut für den Nutzer.

iFrames & Videos

Risiko: Gering | Nutzen: Hoch

Diese Einstellung verhindert, dass eingebettete Videos geladen werden, wenn sie noch nicht im sichtbaren Bereich sind. Kann speziell bei videolastigen Seiten einen großen Performanceschub bringen.

YouTube Preview Thumbnails

Risiko: Gering | Nutzen: Hoch

Verhindert, dass etwas von YouTube geladen wird, solange der Nutzer nicht das Video anklickt. Empfehlenswerte Einstellung.

Threshold

Risiko: Gering | Nutzen: Gering

Verändert, wie aggressiv Lazy Loading agiert. Die Entwickler von Perfmatters empfehlen hier einen Wert von 600px, was bedeutet, dass Bilder laden, die bis auf 600px in den sichtbaren Bereich kommen. Der Standard liegt bei 0px, was sehr aggressiv ist.

DOM Monitoring

Risiko: Gering | Nutzen: Gering

Diese Einstellung überwacht den DOM (Document Object Model) und hilft, das Lazy Loading zu kontrollieren. Diese Option kann nützlich sein, wenn man „infinite scroll“ (z. B. weiteres nachladen von Blogbeiträgen in Kategorien) nutzt.

Add Missing Image Dimensions

Risiko: Gering | Nutzen: Hoch

Fügt fehlende Bildabmessungen bei deinen Bildern hinzu (mit Ausnahme von SVG Dateien). Wird die Ladezeit nicht beeinträchtigen, aber Tests wie GTmetrix haben einen Punkt weniger zu meckern und kann damit den Testscore verbessern.

Fade In

Risiko: Gering | Nutzen: Gering

Verbessert die Nutzererfahrung, indem Bilder, sobald sie geladen werden, nicht einfach aufploppen, sondern sanft erscheinen.

CSS Background Images

Risiko: Gering | Nutzen: Mittel

Empfehlenswerte Option. Damit können Hintergrundbilder in Blöcken, Sektionen u. ä., die Inline eingebunden werden ebenfalls Lazy geladen werden.

Fonts

Disable Google Fonts

Risiko: Hoch | Nutzen: Hoch

Wenn du keine Google Fonts nutzt (was wegen der DSGVO eigentlich so sein sollte), kannst du diese Option aktivieren. Ist empfohlen. Wenn du aber Google Fonts nutzt, dann aktiviere stattdessen die „Local Google Fonts“ Option.

Local Google Fonts

Risiko: Gering | Nutzen: Hoch

Wenn du Google Fonts nutzt, dann sollten diese (wegen der DSGVO) nicht von Google Servern geladen werden, sondern lokal. Diese Einstellung lädt die Google Schriftarten von deinem Server statt von den Google Servern. Das ist schneller und datenschutzkonform.

CDN

Hier findest du Optionen, die dir helfen, deine URLs anzupassen, wenn du ein CDN (wie z. B. Bunny.net) nutzt.

Analytics

Enable Local Analytics

Risiko: Gering | Nutzen: Hoch

Sofern du Google Analytics nutzt (was wegen der DSGVO zumindest aktuell problematisch, wenn nicht sogar unmöglich ist), solltest du die Google Analytics Skripte lokal laden. Besser wäre aber die Nutzung von lokal gehostetem Matomo (ohne Cookies) oder die Nutzung von WP Statistics.

Enable AMP Support

Risiko: Gering | Nutzen: Gering

AMP war eine Totgeburt von Google und wird wieder abgeschafft. Sofern du aber noch AMP nutzt, aktiviere diese Option.

WooCommerce

Skripte deaktivieren

Risiko: Mittel | Nutzen: Hoch

WooCommerce-spezifische Skripte werden überall deaktiviert, außer auf den Produkt-, Warenkorb- und Checkout-Seiten. Gewöhnlich sicher zu aktivieren, aber teste deine Seite danach.

Warenkorb-Fragmentation deaktivieren

Risiko: Gering | Nutzen: Hoch

Die Warenkorb-Fragmentation in WooCommerce kann bis zu 10 Sekunden zusätzlicher Ladezeit verursachen. Kann in den meisten Fällen sicher deaktiviert werden. Wer es nicht deaktivieren möchte, kann die Ausführung verzögern (siehe oben: Delay JavaScript).

Status-Meta-Box deaktivieren

Risiko: Gering | Nutzen: Gering

In deinem WordPress Dashboard ist gewöhnlich eine Kurzübersicht über deine Shopumsätze. Diese Option deaktiviert diese Box.

Widgets deaktivieren

Risiko: Gering | Nutzen: Mittel

Deaktiviert alle WooCommerce-spezifischen Widgets. Wenn du Widgets von WooCommerce auf deinen Seiten, in der Seitenleiste oder in Beiträgen verwendest, nicht deaktivieren. Verwendest du keine Widgets, dann deaktivieren.

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